Laborversuch mit neuer Nachweistechnik

Vor kurzem haben wir unsere Identifizierungsmöglichkeiten im Gefahrstoffeinsatz um zwei Packungen Schnelltestpapier zum Nachweis von Fluoriden ergänzt.
Dieses Schnelltestpapier gibt uns die Möglichkeit, die nicht ungefährliche Flusssäure nachweisen zu können. In unserem Ausrückebereich gibt es Firmen, die auch mit dieser Säure umgehen.

Die Firma PFW Aerospace GmbH hat uns dankenswerterweise ermöglicht, Labor- und Feldversuche mit dem Papier in der Realität durchzuführen.

Im ersten Versuch wurde das Testpapier in 38-40%ige Flusssäure getaucht und mittels Spritze aufgeträufelt. Zusätzlich wurde der pH-Wert bestimmt:

Im zweiten Versuch wurde das Papier in eine Ätzlösung nach Keller (HNO3, HCl und HF) getaucht und mittels Prüfröhrchen (DRÄGER Fluorwasserstoff 0,5/a) gemessen:

Im dritten Versuch tauchten wir das Papier erst in 65%ige Salpetersäure und dann ein weiteres in reines Wasser:

Zu guter Letzt haben wir das Labor verlassen und sind in den Produktionsbereich gegangen. Dort wurde an einem zuvor kontaminierten Behälter der Nachweis von Fluoriden erbracht: