Einsatz Gebäudebrand Roßmarktstraße

Am 11. Dezember 2020 wurden wir in den frühen Morgenstunden zu einem Gebäudebrand in der Roßmarktstraße alarmiert.
Uns empfingen dichte Rauchwolken, die aus dem Haus drangen. Der Zugang zum Gebäude war ob der Lage extrem schwierig und es dauerte eine Weile bis wir zum Feuer vordringen konnten. Das Feuer breitete sich unterdessen auf alle Geschosse des Hauses auf.
Aus dem Nachbaranwesen kamen drei Bewohner mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus, welches sie aber schon am Mittag wieder verlassen konnten.
Durch den kräftezehrenden Einsatz mussten wir auf die Unterstützung der Feuerwehren der VG Römerberg-Dudenhofen und des Rhein-Pfalz-Kreises zurückgreifen. Hier zeigte es sich wieder die gute Zusammenarbeit untereinander.
Auch unsere SEG Sanität, die SEG Betreuung und die SEG Verpflegung (SEG Stadt Speyer) waren mit Kräften im Einsatz. Der Rettungsdienst, das THW und die Polizei waren ebenfalls vor Ort.

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig und langwierig.
Die Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler und die Bürgermeisterin Monika Kabs machten sich vor Ort ein Bild des Geschehens.
Unser besonderer Dank gilt dem Einzelhandel in der Nähe der Brandstelle, die uns unkompliziert und schnell Unterstützung gewährten. Nette Kleinigkeiten in Form von Gebäck oder Dankeskarten halfen uns enorm. Speyer ist einfach spitze!

Update 12.12.2020

Wir waren mit einer Brandwache bis weit nach Mitternacht an der Einsatzstelle. Es gab immer noch letzte Glutnester. Danach ist die hauptamtliche Wachabteilung bis in die Morgenstunden alle eineinhalb  bis zwei Stunden zur Kontrolle die Roßmarktstraße angefahren.
Stadtfeuerwehrinspekteur Peter Eymann war am Samstagmittag noch einmal für 1,5 Stunden vor Ort, mit der Bauaufsichtsbehörde und einem Baustatiker. Gemeinsam wurde beschlossen, dass die Nachbarn wieder in ihre Häuser dürfen, zumindest um Kleidung und Wertgegenstände heraus zu holen.
Das THW baute Samstag das Gerüst an der Gebäudefassade wieder ab, um Tiefbauarbeiten der SWS zu ermöglichen. Diese waren nötig, um den Gasanschluss zum Gebäude zu verschließen. Eine rein vorsorgliche Maßnahme, weil der Gasanschluss im Keller derzeit nicht erreichbar ist. Einen Gasaustritt konnte zu keiner Zeit verzeichnet werden. Einsatzkräfte der Feuerwehr führten dann vor Ort abschließend letzte Sicherungsmaßnahmen am Dach zur Straßenseite hin durch und nahmen Wasserschläuche zurück, die  bis dato für Nachlöscharbeiten griffbereit liegen mußten.
Im Hinterhaus des Brandobjekts und dem Hinterhof besteht nach wie vor Einsturzgefahr, hier bleibt das Betreten verboten.
Sobald die Kriminalpolizei das Objekt frei gibt, können sich Spezialfirmen an Ausräumen, Abriss und Sanierung machen.
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